Sonntag, 1. September 2013

Sockelputz selber machen

An unserem Weberhaus fehlte nur noch eine Sache: Der Sockelputz.

Die meisten (Fertig-)Häuslebauer beauftragen die meisten Gewerke mit, der Sockelputz ist aber bei den Fertighäusern eher selten mit drin und wir haben uns auch bewusst entschieden, es nicht von Weberhaus erledigen zu lassen.
Durch unsere Garage, den Eingangsbereich und die beiden sehr großen Terrassen sind fast 2/3 des gesamten Sockelputzes gar nicht sichtbar. Den gesamten Sockelputz machen zu lassen hätte ca. 1000 € gekostet.

Ich habe nun den Sommerurlaub genutzt und im Internet recherchiert wie man den Sockelputz selber machen kann, welches Material man benötigt, aber bin nicht wirklich fündig geworden.

Mit der folgenden Schritt-für-Schritt Anleitung sollte das aber jeder können. Da ich die Werkzeuge eh besaß, galt es nur das Material zu besorgen. Bei uns ist der Sockel ca. 25 cm hoch und ich hatte 15 laufende Meter, also knapp 4 m² zu verspachteln. 

Werkzeuge:
  1. Scharfes Messer (Teppichmesser oder ähnliches)
  2. Drahtbürste
  3. Große Kelle
  4. Kleinen Spachtel
Material:
  1. Gewebeband (ca. 10 €)
  2. Armierungsspachtel (ca. 15 €)
  3. Sockelputz (ca. 60 €)
Vorbereitungen: 
Unser Sockel besteht aus Ursa XPS Dämmplatten, die relativ glatt sind.

Mit einer einfachen Drahtbürste habe ich das Material aufgeraut, damit die Spachtelmasse besser haften kann.

Eventuell herausstehendes Dämmmaterial habe ich mit einem Teppichmesser weg geschnitten.
 



Links ist das Gewebeband und rechts ein Sack des Armierungsspachtels.

Wer lesen kann, der kann auch Sockelputz anbringen. Ich habe den Sockelputz selber mit Wasser in einem Eimer angerührt. Bei einem Sack geht das locker.



Erst bringt man mit der großen Kelle eine Schicht von 2-3mm auf die Dämmplatten auf. Das Material ist über eine Stunde lang noch weich genug, um es zu verarbeiten. Es wird also nicht direkt hart, so dass man nicht in Hektik verfallen muss. Wenn die dünne Schicht auf einigen Metern aufgebracht ist, dann gilt es das Gewebeband gleichmäßig hineinzudrücken. Nehmt dafür olle Handschuhe.

Den Status seht ihr im linken Teil des folgenden Bildes. Im rechten Teil habe ich schon den zweiten Teil der Schicht aufgetragen, so dass man das Gewebeband nicht mehr sieht. Die gesamte Spachtel-Schicht ist also nicht dicker als 4-5mm.


Erst wenn man einige Meter dick genug aufgetragen hat, macht man sich die Mühe möglichst ohne Kanten in einem Zug das Material glatt zu ziehen. Ihr müsst das nicht übertreiben. Grobe Kanten kann man im trockenen Zustand mit einem kleinen Spachtel wegkratzen.

 Es reicht vollkommen, wenn es nur so glatt ist, wie im folgenden Bild. Ich habe bis ca. 6-7 cm unterhalb der späteren Oberfläche gespachtelt und es unten einfach ausfransen lassen. Es muss da unten nicht schön sein.


 Jetzt muss der Spachtel 2-3 Tage trocknen. Dann nimmt man sich den Buntsteinputz aus dem Eimer vor.  Unserer hatte herrliche Eigenschaften zum Verarbeiten. Sehr weich und auch sehr einfach zu Verarbeiten.

Damit nicht so viel runter tropft, solltet Ihr das Material immer dort auftragen, wo bereits Sockelputz klebt und es danach weiter zur Seite wegziehen.
 Auch hier gilt: Nach einigen Metern könnt ihr mal in einem Rutsch eine glatte Oberfläche abziehen. Der von mir gewählte Buntsteinputz musste ebenfalls nur dünn aufgetragen werden: Also nur eine Stärke von 2-3 Körnern, das sind auch nicht mehr als 3-4mm. Wenn ihr das zu dick macht, kommt ihr mit dem Material nicht hin. Als allgemein handwerklich Begabter, aber Anfänger beim Spachteln, hatte ich einen Eimer der laut Angabe für 4-5 m² reichen soll. Ich hatte 3,9 m² und kam gerade so hin. Später stellte ich fest, dass meine ersten Flächen dicker als die 2-3 Körner waren. Achtet da also am Anfang schon drauf.

Auch danach gilt 2-3 Tage trocknen lassen und das Erdreich oder den Split erst dann wieder an den Sockel heranschieben. Fertig.









Sonntag, 14. Juli 2013

Der Link zum Pool

Aufgrund vieler Nachfragen haben unsere Freunde die Rechnung gesucht und gefunden :o)

Schwimmbecken woelk
Im erpelgrund 4
13503 berlin
www. Schwimmbecken24. de
 
Verkauf über 
http://www.yatego.com/schwimmbecken24/p,4613ca5cae716,4210727764ad60_9,schwimmbecken-ovalformbecken-set-3-2-x-6-0-x-1-2-m 
 

Samstag, 6. Juli 2013

Der Poolbau ....

Mit einer Spinnerei auf einer Party fing alles an. Ein Freund behauptete ein Pool sei doch genauso teuer wie das Erdreich, das wir anliefern lassen müssten, um unser tiefer liegendes Grundstück auf das Niveau der Nachbargrundstücke anzufüllen. Nach einiger Recherche stand fest, wir bekommen einen Pool. Den Pool haben wir im Internet bestellt und zwar im Winter :o), denn dann sind die Pools im Schnitt 4-500 € günstiger, da ja keine Saison ist.

Der Pool im Gartenplan - 3,20m breit, 6m lang und 1,20m tief.
Den ohnehin beauftragten Tiefbauer haben wir das Loch buddeln lassen: 4m breit, 7m lang und 1,30 tief, da wir ja noch Spiel an den Seiten brauchten und unter dem Pool noch Sand als Ausgleichsmasse einzufüllen wae. Desweiteren haben wir spezielle Gummimatten als Boden gelegt. Eigentlich soll man ja den Boden betonieren und die geraden Seitenwände mauern, eigentlich... Wir haben Sand zur Einebnung und extrem wiederstandsfähige Gummimatten von ca. 2cm Stärke für den Boden genutzt. Dann das Fleece was beim Pool mitgeliefert wird und das passte auch.

Das Baggerloch

Dringend zu empfehlen, ein richtiges Vermessungsverkzeug damit die Höhen richtig bestimmet werden können!

Sand als Ausgleichsmasse und immer wieder mitdem Zollstock messen, messen, messen

Der erste Versuch ....
Wir haben diverse Anfragen, wo wir den Pool gekauft haben. Wir haben es gemeinsam mit Bekannten bestellt und haben leider die Unterlagen zur Bestelladresse nicht mehr.
Haben wir doch noch gefunden !!!!

Schwimmbecken woelk
Im erpelgrund 4
13503 berlin

www. Schwimmbecken24. de
Verkauf über http://www.yatego.com/schwimmbecken24/p,4613ca5cae716,4210727764ad60_9,schwimmbecken-ovalformbecken-set-3-2-x-6-0-x-1-2-m


Zurück zum Bau:
Wenn man die Seiten nicht mauert, so wie wir, dann ist es sehr wichtig immer erst etwas Wasser in den Pool zu lassen und dann Erdreich von außen anzuschütten. Dann kommt wieder Wasser und dann wieder Erdreich und so gleicht man den Druck immer wieder aus.
Beim ersten Versuch dachten wir, dass die Falten durch den Wasserdruck geglättet werden, was sich aber leider als flasch erwiesen hat. Unser Fehler war folgender...
Wir haben beim Aufstellen der Stahlwand nicht darauf geachtet, dass am Boden die Breite von 3,20m eingehalten wurde. Wir hatten dann zu viel Druck vom Erdreich, so dass sich die Seitenwände unten jeweils um ca 20cm nach innen schoben. Das fiel uns aber erst auf, als wir die unglaublich vielen Falten in der Folie nicht raus bekamen! Also die ersten 6000 Liter wieder mit einer Tauchpumpe rauspumpen, die Folie rausnehmen und die Stahlwand neu ausrichten, so dass die Stahlwand am Boden an allen Stellen exakt 3,20m voneiander entfernt war.
Dann galt es die Folie wieder einzuhängen, zu ziehen und zu zupfen, zu schieben und zu drücken, damit die Folie wirklich schön glatt liegt. Um dann wieder Wasser einlaufen zu lassen und zu hoffen...

Hier noch leichter Faltenwurf...
glatt wie ein Babypoppo
Ungefähr bei diesem Wasserstand waren dann die Düsen einzubauen. Auch sehr spannend, wenn man Löcher in eine Stahlwand flext, aber eine schon eingehangene Folie nicht zerstören darf. Ein bisschen Angst etwas kapputt zu machen ist schon dabei, wenn die Flex das Metall der Stahlwand mit ordentlich Funkenflug zerlegt. Nun waren die Düsen drin und alles war dicht - man hat den 2. Meilenstein hinter sich.
Wir haben uns auch hier Hilfe aus dem Internet  geholt, denn es gibt sehr gute Anleitungen und Videos!
Die Styropor Blöcke sind übrigens die gleichen, die auch für unsere Bodenplatte des Hauses verbaut wurden. Sie sind 8cm stark und dämmen wirklich super, sind dabei sehr hart und damit ein hervorragender Ersatz für die nicht vorhandene Mauer.
Und dann immer wieder Wasser, Erde, Wasser, Erde.


So ein Pool im Betrieb wird natürlich dreckig. Man kann sagen, dass man den ähnlich häufig saugen muss wie das eigene Wohnzimmer. Bei starker Nutzung eben auch 2 Mal die Woche....
Wir machen das mittlerweile über die pooleigene Pumpe. Die hat die beste Saugkraft und ist leise! Anfangs haben wir den Pool mit einem Teichsauger gereinigt, der unglaublich laut war und dabei nur eine mäßige Leistung hatte.

Selbst in der Bauphase waren schon alle heiß auf den Pool....

Trotz des Drecks und des Sands auf der "Gartenbaustelle" und noch nicht vorhandener Verlegung der Rohre, wurde der Pool rege genutzt.
Wir haben uns das Safetop zugelegt, welches per Reißverschluss zu schließen ist. Hier findet man eine detaillierte Beschreibung http://www.pool-zentrum.de/aquapool24/abdeckungen/safetop-abdeckung.html  Super für schlecht Wetterphasen und den Winter!



Als dann der Rasen gelegt war, sollte es auch um den Pool schöner werden. Eine preisgünstige und schöne Lösung waren kleine Schottersteine. Die ganze Umrandung für den Schotter hat uns 70€ gekostet. Als optische Trennung bekamen wir von unseren Eltern/Schwiegereltern alte Bahnschwellen, die super aussehen. Zuerst hatten wir den Einstieg an der Seite. Das ist nicht günstig da dort die Stahlwand am instabilsten ist. Also haben wir beschlossen den Einstieg an der Rundung des Beckens zu machen.


Hier sieht man die Technik die am Skimmer hängt. Wir haben uns dort ein Loch gemauert, das dann mit einer kleinen Holzterasse überdeckt wurde.

Eine sehr einfache, günstige aber platzraubende Poolheizung.

Alte Poolheizung
Neue Poolheizung

Unsere alte Solaranlage: Hier fließt das Wasser aus der Pumpe durch bevor es über die Düsen schön erwärmt zurück in den Pool geht. Allerdings benötigt diese recht viel Platz, hat dabei für 60€ ihren Dienst prima getan.
Wir haben uns jetzt im 2. Jahr für die schönere Variante mit den 3 Halbkugeln entschieden.
Hier kostet jedes Modul 90€. Unten sieht man den fertigen Einstieg mit Holzdeckel für den Technikschacht.





Dafür lohnt sich allerdings die ganze Arbeit!
Da ist jeder warme Sommertag ein Urlaubstag - ein Traum!

Mittwoch, 19. Juni 2013

Sag niemals ...

... jetzt sind wir fertig!
Denn es gibt immer etwas zu tun. Der Garten wächst und gedeiht. Aber nicht wenn die Pflanzen nicht am richtigen Standort stehen. Also haben wir gegraben, gebuddelt, geschuftet und mal wieder fast alles geändert.


In der Holzecke zur Straße hin haben wir noch einen weiteren Olivenbaum als Sichtschutz gepflanzt. Er ist winterhart und verliert im Winter nicht sein Blattwerk. Rechts und links daneben haben wir jeweils 2 große schwarze Bambusse, die 2,5m hoch sind, gepflanzt. Der Bambus ist der Wahnsinn und der Lieferant für Olivenbaum und Bambus ist nur zu empfehlen...  http://www.olivenbaum.de/


Der Pool hat eine neue Heizung bekommen und sieht jetzt schön aus und macht warmes Wasser :O), Außerdem haben wir mitlerweile eine Solarfolie die auch noch unterstützt! Wir werden zum Thema Poolbau vom letzten Jahr nochmal einen gesonderten Post schreiben :o)




Die Ecke hinten am Pool haben wir im asiatischen Stil angelegt: Dazu wurden Bambus & Gräser in den Kies gesetzt. Das persönliche Highlight ist der Riesenschachtelhalm im Kübel, der sehr schnell wächst und spitze aussieht. so sieht er dann aus, wenn er groß ist.


https://lh6.googleusercontent.com/-xN8M2ah1vQI/UPsHX84Td3I/AAAAAAAAAiQ/P8CcYIBvU2g/s512/Thieme%2520%252840%2529.JPG



Die kleinen Blumen vom letzten Jahr sind jetzt 5 mal so groß geworden und blühen um die Wette. Der Sommer kann kommen :o)




Der Red Robbin wird mal eine Hecke, wenn er groß ist!

An der Terasse zur Straße wohnt jetzt unser Apfelbaum und es wachsen Gräser und Stauden.



Unser Olivenbaum hat den Winter gut überstanden :o)
Das Kinderhaus wurde um einen Sandkasten erweitert, der viel bespielt wird.


Der Sockelputz wird im July geputzt und unsere Auffahrt von der Stadt hoffentlich ganz bald neu gemacht... Details gibt es demnächst!





Sonntag, 21. April 2013

Fix und fertig!

Der Schuppen hat es geschafft, er steht, ist befüllt und unser Auto steht tatsächlich in der Garage.













schön ist es geworden :o)